Ginnerstag

Ach ja schön,Sonntag endlich mal Zeit etwas aufwendiges zu kochen. 


5 cl Gin

3 cl Cranberrysaft

Eiswürfel

1/4 Vanilleschote

Rest mit Tonic aufgießen 

…so tun als ob man bei „Vogue“ arbeiten würde und es 1956 ist. 


Schönen Sonntag! 

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Wider dem Montagsblues

Montage sind keine Lieblingstage. Um sie zu ertragen, muss man die Augen offen halten. 5 Dinge, die den Montag erträglich gemacht haben oder sogar ganz schön. 

Hier ein Beispiel, du bist natürlich dazu eingeladen mitzumachen. 

1. Vom Lieblingsazubi ein Bild gemalt bekommen. 

Schulischer Auftrag war eine Platzkarte „mit dem verbindenden Element von Azubi und Ausbilder“ für den Ausbilder zu gestalten, aufgrund dieser wissen soll, wo man – beim Anleitertreffen in der Schule – sitzt. 5 Minuten in der Berufsschule und ich hab mich gleich mal mit Leistungsdruck konfrontiert gesehen. Hat mein Azubi gut gemacht. Ein Blick hat genügte, hätte ihn knuddeln können, wollte ihn aber nicht bloßstellen vor den Klassenkameraden. 

2. Den perfekte Biskuitboden gebacken. 

Ging ganz einfach:

6 Eier, Päckchen Vanillezucker und 220 g Zucker für 15 Minuten in der Küchenmaschine aufschlagen, 280 g feines Mehl und 2 Tl Backpulver gesiebt reinriesseln lassen und unterheben. In gefetteter Form bei 175 Grad für 50 Minuten backen. 

3. Die perfekte Zitronenbuttecreme dazu. 

150 ml Sahne aufkochen, 300 g weiße Kuvertüre gehackt in erkalteter Sahne auflösen, für 3 Minuten schlagen, 250g weiche Butter und 4 EL Limoncello dazu. 

4. Ich bin ja immer mehr so „huschhusch“ bei Sachen und ein Fondant mit Deko war echt ne Herausforderung. Ich hab aber gewusst, dass ich mich echt über das Ergebnis freue – nennt mich: Eishockeytortengott. Und ja, Papa wird 63, nicht 13. Freut sich bestimmt trotzdem. 

5. Und weil nicht alles Eishockey und Kuchen ist (aber fast) freu ich mich jetzt auf einen gemütlichen Abend mit Trash TV – endlich hat das Leben wieder einen Sinn, oder zumindest der Montag. 

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Wider dem Montagsblues

5 Dinge, die dem Montag den Schrecken nehmen. Bist eingeladen mitzumachen. 

1. Als Kind bin ich in einer Siedlung aufgewachsen, in der zweimal im Jahr der Sperrmüll abgeholt wurde. Das waren immer zwei ganz besondere Tage, denen ein Zauber inne wohnte. Wir Nachbarskinder sind dann herum gelaufen und haben gestöbert, was es so gibt. Nach Hause nehmen durfte ich nichts, man wollte ja Müll los werden und nicht den der Nachbarn horten. Einmal hab ich eine ganze Kiste 70er Jahre Barbie Klamotten gefunden, die hab ich dann mit meiner Freundin Mareike ganz feierlich geteilt, im Waschbecken liebevoll gewaschen, getrocknet und gut im Barbieschrank verstaut. Heute darf ich alles mitnehmen, was mein Herz begehrt, es gibt aber keinen angekündigten Sperrmüll in der Stadt und die Leute stellen nichts mehr zauberbehaftetes auf die Straße. Nur die Exfrau von Hans, die hat mir einen Gefallen getan und weiß es gar nicht, dass ich jetzt einen Nachbarsschatz beherberge. 


2. Blumen vom Schwiegertigers Garten geplündert und aufgestellt. In diesem Zusammenhang heimlich über den Planzennamen „Mutterkraut“ geschmunzelt. 


3. Brückentag ist Zeit für Quatsch. 

a) Bill und Scarlett in Lost in Translation 

b) Gilde Revival – weil das neue Spiel  (endlich nach 10 Jahren) erst Mitte Oktober kommt – ihr seht mich dann vielleicht Wochen nicht mehr. 

Ja, Bombengrafik – für 2007! 

4. Back to Blue – Jeans Farbe von Dylon probiert. Einwandfrei. Funktioniert. Rock und Hose gleichzeitig gefärbt. Bin sehr zufrieden. Offensichtlich versteht Dylon meinen Jeansfarbewunsch exakt so gut, wie meine Frisörin den Wusnch nach Targaryen-Malfoy-Blond verarbeiten kann. 


5. Lieblingskochapp befragt – Kptn Cook weiß halt Bescheid. 

Gnocchiauflauf – so läufts: 

 

Scharlotten, Knoblauch und Tomatenmark in Öl anbraten. Gewürze, Tomaten, Gnocchi, passierte Tomaten, Sahne dazu. Alles in eine Auflaufform packen mit Mozzarella bedecken und bei 150 Grad für 20 Minuten in den Ofen. Basilikum drauf und servieren.

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Regen im Paradies

Was machste denn, wenn es dir den Urlaub verregnet?

Nee, ich fahr nach Italien, Sommer verlängern. 

Tja, nicht! 

Unfreiwillig haben wir nen Roadtrip unternommen und eventuell geb ich demnächst eine Quartettedition „Kirchen und ihre speziellen Features“ raus. 

Gibt ja doch einiges zu sehen. 

Kurzzusammenfassung:

Gargnano

Kirche schlicht. Stadt auch. Dafür kannste Villen am Wasser mit Bootsanlegestelle kaufen. Wäre ja ne Option. Es bleibt die Frage wie im Juni in Genua – wer kommt mit zum Restaurieren?

Toscolano Maderno

Kirche sehr klein und heimelig. Beichtstuhl für ein „mittendrin statt nur dabei“ – Erlebnis.

Gardone Riviera

Echte heiligen Gebeine! Schöne Wandmalerein. Endlich Kerzen zum anzünden und an jemanden denken.

Salò


Dom hatte Mittagspause von 12-15:30 Uhr. Daher nur Stadt angeguckt. Viele Segelschiffe und Yachten. Wer Geld hat und keine Ideen, steigt hier ab und trinkt überteuert Martini Sprizz am Pier. Nochmal zum Dom: In meiner Phantasie steigen die Ikonen vom Sockel und machen Brotzzeit und vertreten sich die Füße. 

Regen gibt auch her, dass man mal zwei Stunden vor sich hin kochen kann. 


Paniertes Gemüse mit Mozzarella-Sugo, zweierlei Käselasagne und Steinpilzlasagne, frische Oliven und frische Kapern. 

Sonntag gibt’s Fisch – bei mir im Aquarium. 

Überlagernd die frühfördernden Eltern 6 bis 9 monatiger Zwerge, die ihren plärrenden und überforderten Nachwuchs an die Scheibe drücken und „Fischi, Fischi“ schreien. Oder etwas inkonsequent die schon laufenden halben Meter anbrüllen, dass sie nicht an die Scheibe patschen. Kann man machen, man könnte aber auch seinen 1,5 m Durchmesser – Dank vollgestopften Deuter Rucksack -entspannt und ungestresst im Freien mit Kindern in der Natur umherschieben und zum Beispiel: „Guck mal das Vogi“ schreien. Allein die klassische Helikopter-Eltern-Präsentation rechtfertigt den stolzen Preis von 15 Euro. 

Ach und ich hab nen Seestern gestreichelt, bevor mich ein Rucksack vom Berührbecken weggemoscht hat. Ein Footballspieler ist ein Scheißdreck gegen eine motivierte Mutter. 

Zum Abschluß noch ein Eis mit Ente in Sirmione gegessen und die Burg bewundert. 

Am Abend: Ice Tigers Sieg zu frischen Tortellini mit Steinpilzen. 

Ach ja, so geht ein Regenwochenende am See. 

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VintageFreitag

Limone hat ein Museum. 

Ein Tourismus – Museum, dass beleuchtet die Facetten des „Urlaub machens“ seit Goethe mal schnell Abstand von Weimar gebraucht hat. 

Das Museum erstreckt sich auf zwei Etagen und ist freundlicherweise kostenfrei zu besuchen. Es beherbergt neben Vespen, Eis – Fahrrädern, alten Kassen und Radiogeräten aus den 50er Jahren vor allem viele alte Blechschilder, Ansichtskarten und Werbeposter. 


Sehr nett und kurzweilig. 

Wer in der Gegend ist und noch mehr Vintage als Vintage will, also vintager, der sollte nach Malcesine mit der Fähre fahren und die Burg besichtigen. Johann Wolfgang war auch schon da. 

Kirche ham se auch. Allerdings nen recht unspektakulär Beichtstuhl, und Elektrokerzen anzünden per Münzeinwurf war selbst mir zu futurespacig, dafür ist die Schiffskanzel mal richtig außergewöhnlich schön. Und eine Porzellanmaria im Schneewittchen-Glaskasten ist auch ein unerwartetes Specialfeature. 

Glücklicherweise hatte mein Gestern – Ich den Kühlschrank vollgestellt, so dass nach dem Tagesausflug durchaus gut für uns gesorgt war. 

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